Neoprenanzüge
Selbst wenn sich die Luft warm anfühlt, kann das Wasser trotzdem kalt sein. Ein Neoprenanzug hält dich warm, egal ob du suppst, bodyboardest oder tauchst.
Wie funktioniert ein Neoprenanzug?
Sobald du ins Wasser gehst, fließt ein wenig Wasser in den Neoprenanzug. Dein Körper erwärmt diese Schicht schnell, und die isolierende Wirkung des Neoprens hält diese Wärme dann fest.
Woraus besteht ein Neoprenanzug?
Die meisten Neoprenanzüge bestehen aus Neopren, einem synthetischen Gummi mit elastischen und klebenden Eigenschaften, wodurch er eng am Körper anliegt. Manche Marken nutzen exklusive Techniken: O'Neill arbeitet zum Beispiel mit dem Material FluidFlex für extra Bewegungsfreiheit und Schutz.
Wie pflege ich meinen Neoprenanzug?
Spül deinen Neoprenanzug nach Gebrauch gut mit kaltem, süßem Wasser aus: Salzwasser greift das Material an. Lass ihn auf einem Trockengestell trocknen, nicht auf einer Wäscheleine (das zieht den Neoprenanzug aus der Form) und nicht in der vollen Sonne oder bei einer Heizung (das kann den Anzug einreißen oder austrocknen lassen).
Welcher Neoprenanzug bei welcher Temperatur?
Die Dicke eines Neoprenanzugs wird in Millimetern mit zwei Zahlen angegeben: die erste für Brust und Rücken, die zweite für Arme und Beine. An wärmeren Tagen kannst du dich für einen kurzen Neoprenanzug entscheiden, einen Shorty, mit kurzen Ärmeln und Beinen.
| Winter (4-8°C) | Frühling und Herbst (8-12°C) | Sommer (12-20°C) | |
| Dicke | 5/4mm oder 5/3mm | 4/3mm | 3/2mm oder 2/2mm |
| Typ | Fullsuit | Fullsuit | Shorty |
Gehst du in den kälteren Monaten im offenen Wasser schwimmen? Dann bietet ein gewöhnlicher Neoprenanzug möglicherweise nicht genug Schutz. Schau in diesem Fall nach einem Triathlonanzug, speziell gemacht für Freiwasser und kalte Temperaturen.
Tipp
Neopren kann sich etwas dehnen und weiter werden, sobald es mit Wasser in Kontakt kommt. Lass den Neoprenanzug beim Anprobieren deshalb ruhig etwas eng sitzen.